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Schülerfragebogen
Allgemeinbe-
völkerung
Sex-In
Männer, die Sex
mit Männern
haben
Aidsprävention
im Sexgewerbe
(APiS)
APiS plus
Migration und Gesundheit
Don Juan


Telefonberatung
Konkretes Wissen über die HIV-Übertragungswege ist die Voraussetzung, um sich wirksam zu schützen. Fragen werden anonym, sachlich und kompetent beantwortet.

Unsere Telefonberatung ist geöffnet
Montag 09.00 - 12.00 und 13.30 bis 17.00 Uhr
Dienstag 09.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch 09.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 09.00 - 12.00 und 13.30 bis 17.00 Uhr
Freitag 09.00 - 12.00 Uhr
061 685 25 00


Fachberatung
Wir bringen unser Fachwissen gerne ein, wo immer es gefragt ist. Wir engagieren uns auch in Projekten, die nicht von der AHbB selbst realisiert werden.
Sind Sie interessiert, kontaktieren Sie uns. Frau Cécile Notter gibt Ihnen gerne Auskunft.
Telefon 061 685 25 00
cnotter@ahbb.ch


Schulangebot
Wir ergänzen den Unterricht: Schulklassen diskutieren in Mädchen- und Jungengruppen über HIV/Aids sowie sexuelle Gesundheit und lernen wie sie sich schützen können.
Für Schulen bieten wir einen Verhütungsmittelkoffer an der neben den unterschiedlichen Verhütungsprodukten auch Informationsmaterial und einen Klassensatz Kondome enthält.
Möchten Sie mehr Informationen?
Kontaktieren Sie uns
cnotter@ahbb.ch

Falls Sie einen Schulbesuch wünschen, können Sie die nötigen Informationen und Formulare hier herunter laden:

Wegleitung zur Anmeldung:
  1. Kurzkonzept Schulangebot (bitte durchlesen) (pdf)
  2. Entsprechende Anmeldung für Schulbesuch ausdrucken, ausfüllen und per Post an die AHbB senden.
    Anmeldung für Schulangebot BS (pdf)
    Anmeldung für Schulangebot BL (pdf)
  3. Definitiver Besuchstermin wird schriftlich durch die AHbB bestätigt.
  4. Ausgefüllte Schülerfragebogen per Post an die AHbB senden. (pdf)


Allgemeinbevölkerung
Wir bringen unser Wissen ein wo immer es gefragt ist. Wir besuchen Firmen, Vereine und andere Organisationen und bieten so ein Informations- Denk- und Diskussionsforum.
Möchten Sie mehr Informationen?
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cnotter@ahbb.ch


Sex-In, Sexualität in Institutionen
HIV-Prävention und Sexualpädagogik für Institutionen
Alle Menschen, jung oder alt, ob mit einer körperlich, seelisch oder geistigen Behinderung, selbständig oder betreut lebend, sind sexuelle Wesen.
Sexualpädagogik will die ihr anvertrauten Menschen auf diesem Weg begleiten und eine ihnen und ihrem Umfeld angepasste Lebensform stärken.
Die lebenserhaltenden, schönen Aspekte der Sexualität sollen dabei gefördert werden, zurückweisend Erfahrungen oder Unerfülltheit als Teil möglicher Lebensrealität verarbeitet und in die Entwicklung einbezogen werden.

Sex-in will:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Institutionen Orientierung und praktische Hilfe bieten in der Auseinandersetzung mit den sexuellen Bedürfnissen der BewohnerInnen. Die Unterstützung wird spezifisch für jede Institution, gemeinsam mit Team und Leitung entwickelt und umgesetzt.

Beispiele:
Interne Weiterbildung für die Angestellten (HIV/Aids, Sexualpädagogik, Methodik, rechtliche Fragen usf.)

Begleitet sexualpädagogischen Konzepte und Hausregeln überarbeiten oder entwickeln

Supervision für die tägliche Umsetzung

Gemeinsames Entwickeln von Projekttagen oder Lernmodulen für die BewohnerInnen

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Kontaktieren Sie uns
cnotter@ahbb.ch


Männer, die Sex mit Männern haben (MSM)
Ziel: Neuübertragungen von HIV bei Männern, die Sex mit Männern haben, sollen verhindert werden. Die Identitätsfindung (Coming-out) der Schwulen soll unterstützt werden.

Zielgruppe: Männer mit homo-und bisexueller Identität; Männer die Sex mit Männern haben, sich selber aber nicht als schwul oder bisexuell bezeichnen.

Vorgehen:
Regelmässige Besuche der verschiedenen kommerziellen Lokale, Saunen und Treffs in der Schwulen-Szene. Der Mitarbeiter verteilt Präventionsmaterial und informiert über die Schutzmassnahmen. Er ist Ansprechpartner bei gesundheitlichen und sozialen Problemen und vermittelt Kontakte zu anderen Fachstellen. Koordination von spezifischen Präventionsangeboten und Events in Zusammenarbeit mit Schwulen-Gruppen und anderen Organisationen. Nationale Vernetzung und Zusammenarbeit mit der Aids-Hilfe Schweiz und dem Bundesamt für Gesundheit.

Kontaktperson
Dirk Letsch
dletsch@ahbb.ch


Aidsprävention im Sexgewerbe (APiS)

Weibliche Sexarbeiterinnen
Ziel: Neuübertragungen von HIV im Sexgewerbe sollen verhindert werden. Das Selbstbewusstsein der Sexarbeiterinnen wird gestärkt, damit sie die Präventionsmassnahmen wirkungsvoll umsetzen können.

Zielgruppe: Sexarbeiterinnen aus Afrika, Asien, Osteuropa und Lateinamerika, die als Tänzerinnen in Nightclubs, Kontaktbars oder als Prostituierte in Salons und auf der Strasse arbeiten.

Vorgehen:
Fünf Mediatorinnen verschiedener kultureller und sprachlicher Herkunft überbringen die HIV-Präventionsbotschaft ihren Landsfrauen, die im Sexgewerbe arbeiten. Bei den regelmässigen Besuchen geben die Mediatorinnen Präventionsmaterial ab und stehen als Ansprechpartnerinnen bei gesundheitlichen und sozialen Problemen zur Verfügung. Sie vermitteln Kontakte zu anderen sozialen Stellen und entwickeln sich mit der Zeit zu Vertrauenspersonen.

Nicole Wehrle, Teamleiterin, ist für die Betreuung und Weiterbildung der Mediatorinnen verantwortlich. Sie begleitet diese regelmässig in die Etablissements und stellt neue Kontakte her. In ihrer koordinierenden Funktion arbeitet sie mit anderen regionalen Institutionen, der lokalen Behörde, der Aids-Hilfe Schweiz sowie mit den Mitarbeiterinnen der anderen APiS-Angebote in der Schweiz zusammen.

Kontaktperson
Nicole Wehrle
nwehrle@ahbb.ch


APiS plus

Ziel: Neuübertragungen von HIV und andern sexuell übertragbaren Krankheiten sollen verhindert werden. Durch die schnelle medizinische Behandlung bereits bestehender Geschlechtskrankheiten, kann das Risiko einer HIV-Übertragung für Sexarbeiterinnen und Freier reduziert werden. Die Zusammenarbeit mit BetreiberInnen von Bars, Salons und Etablissements soll verbessert werden, damit die HIV-Prävention auch von dieser Seite gesichert ist.

Zielgruppe: Sexarbeiterinnen in der Region Basel, BetreiberInnen von Bars, Salons und Etablissements

Vorgehen:
Apis plus ist innerhalb von APiS (siehe da) ein Zusatzangebot. Aufgrund ihrer spezifischen Lebenslage (u. a. keine Krankenkasse) gelangen die Sexarbeiterinnen nur ausnahmsweise oder in Notfällen in die medizinische Regelversorgung. Apis plus unterstützt die Sexarbeiterinnen gezielt, sich bei Bedarf schnell in medizinische Behandlung zu begeben, wenn nötig werden die Frauen begleitet und erhalten eine sprachliche Übersetzung. In Zusammenarbeit mit einer Kleinbaslerärztinnenpraxis werden wöchentliche Konsultationen angeboten. Die Sexarbeiterinnen beteiligen sich finanziell an den Behandlungskosten.
Mittels Sensibilisierungskurs sollen die BetreiberInnen von Bars, Salons und Etablissements motiviert werden, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an den HIV-präventiven Massnahmen vor Ort zu beteiligen.

Das Angebot Apis plus wird aufgrund der sehr positiven Evaluation auch 2008 und 2009 weitergeführt. Zusätzlich wurde das Angebot mit einem Gynäkologen ergänzt.

Kontaktperson
Nicole Wehrle
nwehrle@ahbb.ch


Malesexwork (MSW)

Männliche Sexarbeiter
Ziel : Neuübertragungen von HIV und anderen Geschlechtskrankheiten (und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten s. übrige Blätter) im Sexgewerbe sollen verhindert werden. Das Selbstbewusstsein der Sexarbeiter wird gestärkt, damit sie die Präventionsmassnahmen wirkungsvoll umsetzen können.

Zielgruppe: Männer, die als Sexarbeiter in Lokalen oder auf der Strasse anschaffen.

Vorgehen:
Wir gehen nach den Methoden der Gassenarbeit vor und suchen Orte auf, wo Kontakte zwischen Kunden und Sexarbeitern entstehen. Unser Mitarbeiter gibt Präventionsmaterial ab, informiert über die Schutzmassnahmen und steht als Ansprechpartner bei gesundheitlichen und sozialen Problemen zur Verfügung. Weiter vermittelt er Kontakte zu andern sozialen und medizinischen Stellen und begleitet die Männer bei Bedarf. Das Angebot wird mit andern sozialen Institutionen und der regionalen Behörde koordiniert. Diese Zusammenarbeit fördert die Enttabuisierung der männlichen Prostitution. Das Angebot wird im Auftrag der Aids-Hilfe Schweiz und dem Bundesamte für Gesundheit umgesetzt.

Kontaktperson
Dirk Letsch
dletsch@ahbb.ch

Weitere Informationen: www.safeboy.ch, www.sexformoney.ch


Migration und Gesundheit (GuM) & GuM Junior

Ziel: Neuübertragungen von HIV bei Menschen aus anderen Kulturen, mit einer anderen Sprache sollen verhindert werden.

Zielgruppe: Erwachsene und jugendliche Menschen aus verschiedenen Sprach- beziehungsweise Kulturgebieten.

Vorgehen:
Zugewanderte Menschen benötigen aus kulturellen und sprachlichen Gründen einen spezifischen Zugang zu den Präventionsmassnahmen. Die Themen „HIV“ und „Aids“ werden in weiterfassende Themen zur (sexueller) Gesundheit eingebettet. Alle Jugendliche Migrantinnen und Migranten werden durch ein spezifisches Angebot - GuM Junior - in deren Freizeitgestaltung auf die HIV-Präventionsthemen angesprochen. Mediatorinnen und Mediatoren aus verschiedenen Kulturen informieren durch Aktionen, in persönlichen Gesprächen oder in Vorträgen über die Schutzmassnahmen. Sie geben Präventionsmaterial ab und stehen als Ansprechpartnerinnen und –partner bei gesundheitlichen und sozialen Problemen zur Verfügung. Wir unterstützen die Vermittlung zu anderen Fachstellen. Nach Möglichkeit setzten wir unser Angebot direkt in den Organisationen des Migrationsbereiches um.

Kontaktperson
Nicole Wehrle
nwehrle@ahbb.ch



Don Juan - heterosexuelle Freier

Ziel des Angebots Don Juan ist es, Freier zu verantwortungs- und gesundheitsbewusstem Handeln zu motivieren und Wissen über Präventionsmassnahmen zu vermitteln - zum eigenen Schutz und zum Schutz der Sexarbeiterinnen. Neuübertragungen von HIV und anderen Geschlechtskrankheiten sollen verhindert werden.

Dazu sind Mitarbeitende der Aids-Hilfe beider Basel regelmässig in Bars, Clubs und anlässlich von Strassenaktionen vor Ort im Sexgewerbe unterwegs. Im direkten persönlichen Kontakt mit Freiern vermitteln sie Wissen zur Prävention und informieren über die Safer-Sex-Regeln.

Kontaktperson
Nicole Wehrle
nwehrle@ahbb.ch

Weitere Informationen
www.don-juan.ch